Die Gründerin

Ich habe diese drei Bereiche nicht geplant. Sie sind nacheinander entstanden.

Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Menschen. Erst in Beratung und Kundenkontakt, später in Trainings, Coachings und im eigenen Unternehmen. Die Menschen und die Themen haben sich verändert, meine Arbeit im Kern nicht. Wie daraus drei Bereiche geworden sind, erzähle ich hier.

Sarah Heiseler, Gründerin der ZukunftSTARK AKADEMIE
Sarah . Gründerin

Der Ausgangspunkt

Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Menschen.

Angefangen habe ich in der Versicherungsbranche. Beratung, Kundenkontakt, den ganzen Tag Gespräche. Von außen klingt das weit weg von dem, was ich heute mache. Von innen war es dasselbe: hinhören, verstehen, worum es wirklich geht, und den nächsten sinnvollen Schritt finden statt der nächstbesten Antwort.

Was ich dort gelernt habe, war nie das Produkt. Es war der Umgang mit Menschen. Schnell zu erkennen, wo etwas tatsächlich hängt. Unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. Jemanden ernst zu nehmen, auch wenn seine Frage nach etwas anderem klingt, als sie gemeint ist.

Was mir dabei immer wieder begegnet ist: Menschen erzählen ziemlich schnell, worum es eigentlich geht. Oft mehr, als sie sich vorgenommen hatten. Lange habe ich das nicht weiter beachtet. Heute weiß ich, dass genau dort meine Arbeit anfängt. Es entsteht erstaunlich viel, wenn jemand nicht sofort eine Lösung vorsetzt, sondern zuhört, die richtige Frage stellt und einen anderen Blick auf die Situation möglich macht.

Gerade war mein Weg dabei nie. Ich habe nebenher immer wieder etwas Eigenes probiert, verworfen und neu angefangen. Was sich durch alles gezogen hat, waren nie die Branchen. Es waren die Menschen, die Gespräche, die unterschiedlichen Blickwinkel und die Frage, wo die Lösung liegt. Irgendwann habe ich aufgehört, so zu tun als ob, weil dieses Ausprobieren zu meiner Arbeitsweise gehört.

Parallel dazu bin ich früh Mama geworden und habe Beruf, Familie und finanzielle Verantwortung lange gleichzeitig getragen. Wenn etwas nicht funktioniert hat, war die Frage immer dieselbe: Was machen wir jetzt?

Mich interessiert der Moment, in dem aus Verstehen Bewegung wird.

Die wenigsten Menschen brauchen mehr Wissen oder eine fertige Antwort. Sie brauchen einen Rahmen, in dem sie erkennen, was gerade passiert, was davon in ihrer Hand liegt und was der nächste Schritt sein kann. Ob das ein Kind ist, eine Mama oder eine Kita-Leitung, ändert die Methode. Nicht die Sache.

01 . So entstand ZukunftSTARK AUFWACHSEN

Ein Kind allein stark zu machen, funktioniert nicht.

Irgendwann kam die Ausbildung zur Resilienz- und Selbstbehauptungstrainerin und zum Kinder- und Jugendcoach dazu. Kein Bruch mit dem, was vorher war, sondern dieselbe Arbeit mit anderen Menschen. Daraus wurden Jahre mit Kindern, Eltern, pädagogischen Fachkräften, Kitas und Schulen.

Dabei ist mir etwas immer deutlicher aufgefallen. Ein einzelnes Training kann viel auslösen. Wenn danach aber Team, Leitung und Eltern jeder für sich weitermachen, ist nach ein paar Wochen wenig davon übrig. Nicht weil die Kinder es nicht könnten, sondern weil das Umfeld die Sprache nicht mitspricht.

Also habe ich aufgehört, nur mit Kindern zu arbeiten. Aus Kindertrainings wurden Elternabende. Aus Elternabenden Fortbildungen für Teams. Aus Fortbildungen die Begleitung ganzer Einrichtungen über ein Jahr.

Daraus wurde ZukunftSTARK AUFWACHSEN

Sarah bei einer Fortbildung vor Ort, daneben der ZukunftSTARK Aufsteller und ein Flipchart
Vor Ort

02 . So entstand ZukunftSTARK LEBEN

Ich kenne das Dazwischen nicht nur aus dem Coaching.

Während ich anderen beigebracht habe, für sich einzustehen, lief mein eigenes Leben weiter. Umbrüche. Entscheidungen, bevor klar war, wie sie ausgehen. Verantwortung, die sich nicht aufteilen ließ. Pläne, die sich geändert haben, weil das Leben sie geändert hat.

Dabei habe ich am eigenen Beispiel gelernt, dass Verstehen und Verändern zwei verschiedene Dinge sind. Eine Situation zu durchschauen hat nicht gereicht. Bewegt haben mich Weiterbildungen, ehrliche Gespräche und Menschen, die nicht sofort geraten haben.

Bei Mamas begegnet mir das besonders häufig. Zwischen Verantwortung, Erwartungen und Rollen geht der Kontakt zu sich selbst verloren, oft ohne dass es jemand bemerkt. Dafür braucht es einen eigenen Raum. Nicht als Anhängsel der Arbeit mit Kindern, sondern für die Frau selbst, mit ihren eigenen Themen und ihrer eigenen Zeit.

Daraus wurde ZukunftSTARK LEBEN

Sarah mit ihren beiden Kindern, dicht beieinander
Dazwischen

03 . So entstand ZukunftSTARK WIRKEN

Können ist selten das Problem. Struktur schon.

Dann kam das eigene Unternehmen. Angebote entwickeln, Preise festlegen, verkaufen, ausliefern, wieder verwerfen. Ich habe dabei mehr durch Ausprobieren gelernt als durch Pläne.

Und ich habe gemerkt, was viele Selbstständige merken. Eine gute Idee baut kein Unternehmen. Fachwissen auch nicht. Und mehr arbeiten schon gar nicht.

Es braucht Klarheit darüber, wem man wobei hilft. Entscheidungen statt offener Baustellen. Systeme, die auch dann tragen, wenn man selbst gerade nicht kann. Und einen nüchternen Umgang mit Technologie, statt sich von ihr treiben zu lassen.

Daraus wurde ZukunftSTARK WIRKEN

Sarah, Nahaufnahme
Mit Struktur

Und dann ergab es Sinn

Drei Bereiche. Ein Kern.

Von außen sehen die drei Bereiche unterschiedlich aus. Andere Menschen, andere Räume, andere Sprache.

Der Kern ist überall derselbe. Verstehen, was gerade passiert. Erkennen, welche Möglichkeiten man selbst hat. Und dann handeln. Ein Kind, das lernt, sich etwas zuzutrauen. Eine Frau, die wieder weiß, was sie eigentlich will. Unternehmer:innen, die aus ihrem Können etwas Tragfähiges bauen.

Damit Menschen ihr Leben selbst gestalten können. Dafür gibt es die ZukunftSTARK AKADEMIE.

Wofür ich stehe

Womit ich nicht arbeite. Und womit schon.

  • Ich mache niemanden dauerhaft von mir abhängig.

    Begleitung, die Abhängigkeit erzeugt, ist schlechte Begleitung. Mein Ziel ist, dass Menschen danach weniger Unterstützung brauchen, nicht mehr.

  • Wissen allein verändert wenig.

    Entscheidend ist nicht, was jemand nach einem Training weiß. Entscheidend ist, was er danach tatsächlich anders macht.

  • Ich stelle lieber die richtige Frage, als vorschnell eine Antwort zu geben.

    Eine gute Frage bringt jemanden oft weiter als ein guter Rat. Sie öffnet den Blick auf die eigene Situation, statt eine fremde Sicht darüberzulegen.

  • Ich rede so, wie ich rede.

    Klar, direkt und manchmal unbequem. Weichgespült hat noch niemandem geholfen, eine Entscheidung zu treffen.

  • Ich tue nicht so, als wäre mein Weg gerade gewesen.

    Ich habe viel ausprobiert, manches verworfen und neu angefangen. Deshalb weiß ich, wie sich Umwege anfühlen.

„Zuversicht ist Hoffnung mit einem Plan.“